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Ein Besuch in Müchen hat 2 Dinge gezeigt:
1. Die Bayern haben es auch ganz nett
2. Die Spielplatzstimmung ist eine andere
Natürlich sind wir durch das Leben in Konstanz und nun Genf verwöhnt, was die Nähe, zu Bergen und Seen angeht. Aber ein Besuch bei Arnd und Daniela haben gezeigt, daß sie es auch ganz nett haben. Auch wenn man auf größeren und verstpfteren Autobahnen weiter fahren muß, um in die Berge zu gelangen. Dann aber lohnt es sich und ich war heilfroh, als wir dann doch “nur” die kleine Tour gemacht haben. Meine Wadeln haben sich noch Tage später bei mir beschwert. Mit Levin auf dem Rücken, der sich mittels kiloweise “Elchinudelis” (Ikea Nudeln) zum ordentlichen Mittelgewicht hochgearbeitet hat, ist es für mich als Westfale noch immer eine Herausforderung die Berge zu erklimmen.
Dann haben wir in Müchens City noch unseren berüchtigten Spielsplatz-Check gemacht und festgestellt, daß neben der Ausstattung auch die Stimmung eine komplett andere als in Genf ist. Während die dekandenten Genfer auf jedem mittlgroßen Spielplatz ein eigenes kleines oder auch größres Schwimmbecken haben, stehn die Deutschen vermehrt auf Spiel- und Kletterhäuschen. Stimmungstechnisch kam ich mir in München vor, als wären wir zwischen eine Horde Erzieherinnen oder Grundschullehrerinnen geraten, läuft es in Genf alles viel chaotischer und weniger “erzieherisch-korrekt” ab. Aber Levin ist das egalt - hauptsache er bekommt seine Elchinudelis (Danke Daniela - da hast Du etwas angestellt :-))
und die Bagger der anderen Kinder.
von Matthias Moll
